Burning Blood scheint schon jetzt einen Platz im Build zu verdienen. Vor der Veröffentlichung ist es die Hexerei für den Tag, die sich am leichtesten empfehlen lässt. Wer einen bestätigten Fluch sucht, der in einem echten Build sinnvoll ist, sollte hier anfangen.
Rebel Wolves hat Burning Blood ausdrücklich als Fluch vorgestellt, der das Blut von Feinden zum Kochen bringt. Viele andere Zauberdetails sind vor der Veröffentlichung noch vage. Über Burning Blood lässt sich dagegen schon sprechen, ohne etwas zu erfinden. Der Fluch gehört außerdem zum Ressourcenhaushalt am Tag: Coen kann ihn offenbar nicht kostenlos wirken. Er kämpft, sammelt Aktivierungsladungen und gibt sie dann für Hexerei aus.
| Fähigkeit im Überblick | Gesicherter Stand vor der Veröffentlichung |
|---|---|
| Aktivierungskosten | Kostet 2 Aktivierungsladungen |
| Abklingzeit | Vor der Veröffentlichung nicht offiziell angegeben |
| Voraussetzung | Am besten, wenn ihr in Menschengestalt zuverlässig Treffer landet und eure Aktivierungsladungen gezielt einsetzt |
| Wann freischalten? | Früh, wenn ihr aus guten Kämpfen am Tag einen verlässlichen Vorteil ziehen wollt |
Warum Burning Blood zählt
Beim Hexereibaum von Dawnwalker liegt die Vorstellung nahe, Coen könne als reiner Zauberwirker spielen. Die bisher bekannten Kampfregeln sprechen dagegen: In Menschengestalt baut er durch Treffer Aktivierungsladungen auf und gibt sie für Flüche aus. Burning Blood ist damit mehr als ein Zauber. Sein Nutzen hängt davon ab, wie gut ihr den Schlagabtausch davor führt.
Gerade beim ersten Durchgang macht das die Fähigkeit wertvoll. Auch ohne bestätigte Schadenswerte zeichnet sich ein klarer Ablauf ab: Ihr gewinnt einen Nahkampfaustausch, sammelt Ladungen und setzt sie für einen bekannten, wiederholbaren Effekt ein. Das ist eine solidere Grundlage für einen frühen Build als unbestätigte Vorteile am Ende eines Fertigkeitsbaums.
Deshalb gehört Burning Blood in dieselbe Diskussion wie Parade in vier Richtungen und Exekution. Hexerei baut auf dem übrigen Kampf am Tag auf. Wer schlecht verteidigt oder Ladungen verschwendet, holt weniger aus dem Fluch heraus. Mit sicheren Grundlagen verwandelt er Kontrolle dagegen zuverlässig in Druck.
So setzt ihr den Fluch ein
Burning Blood wirkt am besten nach einem klaren Vorteil. Landet Treffer, um Ladungen aufzubauen, achtet auf die Erholungsphase des Feindes und setzt den Fluch ein, wenn er euren Druck verlängert oder euch Luft verschafft. Als Panikknopf kann er zwar helfen, doch seine Stärke liegt im geplanten Einsatz.
Auch gegen Bosse, die lange Angriffsfolgen bestrafen, kann Burning Blood einen Kampf stabilisieren. Gegen Bakir oder den Blood Tax Collector ist ein kurzer, sicherer Einsatz oft besser als ein überzogener Nahkampfangriff. Der Fluch verursacht also nicht nur Schaden. Er hilft euch auch, einen Schlagabtausch zu euren Bedingungen zu beenden.
Es gibt zudem einen guten Grund, Burning Blood früh in der Buildplanung zu berücksichtigen. Die drei Fertigkeitsbäume teilen sich einen Punktvorrat. Jede frühe Freischaltung muss sich daher gegen die Beweglichkeit des Vampirismus und die Beständigkeit des Schwertkampfs behaupten. Bei Burning Blood ist der Zweck bereits klarer als bei vielen noch unbenannten Optionen. Der Leitfaden zu den drei Fertigkeitsbäumen erklärt den größeren Zusammenhang; Burning Blood zeigt, wie sich die Theorie im Kampf auswirkt.
Wann ihr Burning Blood nicht überschätzen solltet
Burning Blood ersetzt den übrigen Kampf am Tag nicht. Ohne Treffer fehlen euch die Ladungen. Wer den Fluch zum falschen Zeitpunkt wirkt, kaschiert damit nur schlechte Entscheidungen. Ein Build, der allein auf diesen sicheren Zauber setzt, kann in Duellen scheitern, die solide Grundlagen verlangen, etwa gegen den Duellanten von Shrike.
Vor der Veröffentlichung ist eine nüchterne Einschätzung angebracht. Name, Grundidee und Zusammenhang mit den Ladungen sind bekannt. Genaue Abklingzeit, Skalierung und Position im Fertigkeitsbaum sind es noch nicht. Sobald das Spiel erscheint, ergänzen wir verifizierte Werte.